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Referent(en)

Dipl.-Fw. Christoph Kleine-Rosenstein

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10.04.2019
15:30 - 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Schulungszentrum der Akademie
Von-der-Wettern-Str. 17
51149 Köln

Teilnehmergebühr

190,00 EUR
Mitglieder des Steuerberater-Verbandes e.V. Köln und ihre nicht berufsangehörigen Mitarbeiter

140,00 EUR
Mitglieder des Steuerberater-Verbandes e.V. Köln, die nach dem 01.01.2017 zugelassen wurden

Thema:

Was die Buchhaltungskräfte von der USt wissen müssen

Einführung:

Viele umsatzsteuerliche Fragestellungen fallen häufig erstmals im laufenden Buchführungsalltag an und müssen auf dieser Ebene geklärt und von Beginn an richtig „einsortiert“ werden. Das bedeutet, dass Buchführungssachbearbeiter/innen sich in der grundlegenden Systematik des Umsatzsteuerrechts auskennen und ein breites Wissen vorhalten müssen. Ziel des Seminars ist es, einige grundlegende Besonderheiten, die im Rahmen von Buchhaltungen auftreten, wieder systematisch aufbereitet in den Fokus des Sachbearbeiters zu rücken, um eine Sensibilisierung zu erreichen und die zutreffende buchhalterische Abwicklung sicher zu stellen.

Themenübersicht:

  1. Unternehmereigenschaft / Kleinunternehmerregelung
    • Erfüllen die vom Steuerpflichtigen vorgenommenen Tätigkeiten und Handlungen den Begriff der “selbständig vorgenommenen wirtschaftlichen Tätigkeit“? Muss eine Regelversteuerung erfolgen oder greift die Vereinfachung der Kleinunternehmerregelung?
  2. Einheitlichkeit der Leistung
    • Diese generelle Abgrenzungsfrage hat Auswirkungen auf Steuerbarkeit und Steuerpflicht (einschließlich Steuersatz) und schlägt sich letztlich auch in der korrekten Rechnungserteilung und Verbuchung nieder.
  3. Ortsbestimmung von Leistungen
    • Im wirtschaftlich verknüpften Europa darf die umsatzsteuerliche Betrachtung nicht an der deutschen Grenze enden. So bedeutet „nicht steuerbar in Deutschland“ nicht gleichzeitig die völlige Freistellung von der MwSt-Belastung innerhalb der Europäischen Union. Zu diesem Themenkomplex gehören sowohl die Fragestellungen zum grenzüberschreitenden Reihengeschäft als auch Aussagen zum Ort der sonstigen Leistung, die immer häufiger dem Verbrauchssteuercharakter der Umsatzsteuer Rechnung tragen. So auch die neuen gesetzlichen Vorgaben zur Umsetzung des MwSt-Digitalpakets zum 01.01.2019.
  4. Reverse-Charge-Verfahren
    • Dabei geht es um die Fragestellung, ob die Rechnungserteilung mit oder ohne deutscher bzw. ausländischer Umsatzsteuer zu erfolgen hat. Dies setzt voraus, dass sowohl die Dienstleistungsströme innerhalb der EU als auch andere speziell gesetzlich normierte missbrauchsanfällige Leistungen erkannt und die zutreffenden Folgerungen bei der Einrichtung bzw. Fortschreibung der Buchführung getroffen werden.
  5. Ordnungsgemäße Rechnung
    • Erörtert wird sowohl die Sicht des Leistenden und die des Leistungsempfängers. Ist die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer abzugsfähig und abziehbar? Droht ein unrichtiger bzw. unberechtigter Steuerausweis? Welche Formvorschriften müssen zwingend beachtet werden? Wie sieht die Rechnungserteilung bei Anwendung des MOSS-Verfahrens aus?
  6. Arbeitnehmer und Umsatzsteuer
    • Annehmlichkeiten, unentgeltliche Wertabgaben oder Leistungsaustausch? Darf der Arbeitgeber insoweit einen Vorsteuerabzug geltend machen?
  7. Private Kfz-Nutzung
    • Unentgeltliche Wertabgaben oder Leistungen im Leistungsaustausch? Wer nutzt welche Fahrzeuge zu privaten Zwecken?

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