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LIVE-WEBINAR: Optionsmodell nach § 1a KStG - ein Gesetzesbeschluss mit historischer Tragweite: Erfolgsmodell oder Rohrkrepierer?

Mit der Option zur Körperschaftsteuer hat eine ihren Gewinn thesaurierende Personenhandelsgesellschaft grundsätzlich die Chance, ihre Steuerbelastung auf das Niveau einer thesaurierenden Kapitalgesellschaft zu senken. Der vom Gesetzgeber gewählte Ansatz bekannte ertragsteuerliche Regelungen so weit wie möglich auf die Option anzuwenden, um auf praxiserprobte Grundsätze zurückgreifen zu können, sollte zusätzliche Komplexität, die durch Sonderregelungen einhergehen würden, vermeiden.

Leider ist der damit suggerierte einfache Wechsel der Besteuerungsregeln nur theoretisch denkbar. Spätestens bei der praktischen Umsetzung der neuen Regeln des § 1a KStG erweist sich der Gedanke als illusorisch. 

Zivilrechtlich ändert sich bei Ausübung der Option zwar nichts, ertragsteuerlich jedoch alles. 

Insofern wirkt sich die Ausübung der Option nicht nur einmalig im Zusammenhang mit der Umstellung, sondern insbesondere auch auf die laufende handels- und steuerrechtliche Bilanzierung aus.

In diesem Workshop wird die seit diesem Jahr bestehende Regelung evaluiert, praxisnah mit Fallbeispielen unter die Lupe genommen und unter Bezugnahme der Auswirkungen auf einzelne Posten der Bilanz & GuV analysiert. 
Themenübersicht

1. Kurzabriss zur optionalen KSt-Besteuerung gem. § 1a KStG
2. Bilanzierung im Kontext der Optierung
3. Auswirkungen auf einzelne Posten der Bilanz & GuV auf Ebene der Gesellschaft
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
  • Latente Steuern
  • Steuerrückstellungen
  • Personalaufwand
  • Sonstige Verbindlichkeiten
  • Weitere Posten aufgrund der Übertragung von ehemaligem Sonder-BV
  • Eigenkapital und Ergebnisverwendung
4. Beteiligungsbilanzierung und -bewertung auf Ebene der Gesellschafter
5. Fallbeispiel GmbH & Co. KG
6. Fazit und Ausblick