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Doppelte Haushaltsführung – Update

Die Berücksichtigung der Aufwendungen im Zusammenhang mit einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung spielt beim Arbeitgeberersatz und beim Werbungskostenabzug eine große Rolle. Dreh- und Angelscheibe ist die Prüfung, ob eine berufliche Veranlassung vorliegt. Eine doppelte Haushaltsführung liegt nur vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Ortes seiner ersten Tätigkeitsstätte einen eigenen Hausstand unterhält (Hauptwohnung) und auch am Ort der ersten Tätigkeitsstätte wohnt (Zweitwohnung). Zu berücksichtigende Aufwendungen sind die Fahrtkosten für Familienheimfahrten, Verpflegungsmehraufwendungen sowie die Übernachtungskosten vor Ort.  
 
Die Rechtsprechung hat sich inzwischen weiterentwickelt. So sind jüngst eine Reihe von BFH-Urteilen ergangen bzw. weitere Klarheit wird durch noch anhängige Revisionsverfahren erwartet. Betroffen sind Brennpunkte wie z.B. die Frage der erforderlichen finanziellen Beteiligung an der Haushaltsführung, Berücksichtigung von Unterkunftskosten im Inland bzw. Ausland, Entfernungen zwischen den Wohnungen, Berücksichtigung von Stellplatzkosten oder der Zweitwohnungsteuer.  
 
Mit dem Webinar wird ein Überblick als Update mit besonderem Focus auf die in der Praxis aufkommenden Fragen gegeben.  
 

Themenübersicht

  • Berufliche Veranlassung der doppelten Haushaltsführung 
  • Eigener Hausstand am Lebensmittelpunkt 
  • Lage/Entfernungen der Wohnung(en) 
  • Kostenabzug auch in sog. Wegzugsfällen 
  • Unterkunftskosten am Beschäftigungsort 
  • Berücksichtigung des Bewertungsabschlags für Wohnungen 
  • Entfernungspauschale für Familienheimfahrten 
  • Besonderheiten bei der Firmenwagennutzung für Heimfahrten 
  • Neue Verpflegungspauschalen ab 2024, Neubeginn der Dreimonatsfrist für die Berücksichtigung der Verpflegungspauschalen 
  • Besonderheiten bei Arbeitgebererstattungen 
  • Arbeitnehmerwahlrecht bei Mehrfachfahrten zwischen den Grundsätzen der doppelten Haushaltsführung und der der Entfernungspauschale 
  • Gestaltungsmöglichkeiten durch Zusammenfassung der einzelnen Aufwendungen 
  • Konkurrenzsituation zur Homeoffice-Pauschale