PRÄSENZSEMINAR
Dienstag
17 | 03 | 26
von 09:30 - 16:45 Uhr | Köln
Dozenten
- StB RA FAStR Dipl.-Fw. Nico Schley
Veranstaltungsort
Schulungszentrum der Akademie
Von-der-Wettern-Str. 17
51149 Köln
Teilnehmergebühr
350,00 €
Mitglied & nichtberufsang. Mitarbeiter
Mitglied & nichtberufsang. Mitarbeiter
Teilnahmegebühr enthält über Konferenzgetränke und Pausenkaffee hinaus noch Snacks und einen Mittagsimbiss
Beratung und Kontakt
Sarah Ostrowski
Tel. 02203 993215ostrowski@stbverband-koeln.de
Highlights der Gestaltungsberatung – Ausgewählte Steuergestaltungen für Unternehmer und Immobilienbesitzer
In dem Seminar werden ausgewählte Gestaltungsansätze für Unternehmer und Immobilienbesitzer anhand von Praxisfällen dargestellt. Der steuerliche Berater soll hierdurch in die Lage versetzt werden, dem Mandanten nicht „nur“ als laufender Berater zur Seite zu stehen, sondern darüber hinaus auch Empfehlungen zu steuervorteilhaften Gestaltungen geben zu können.
Neben der Darstellung von praxisrelevanten Gestaltungsansätzen erfolgt auch eine eingehende Auseinandersetzung mit den Grundsätzen des § 42 AO: Was ist erlaubt? Was sollte man vermeiden? Wie kann man dem Einwand eines Gestaltungsmissbrauchs vorbeugen.
Themenübersicht
1. Steuergestaltung im Lichte des § 42 AO: Was ist erlaubt? Was sollte man vermeiden? Wie kann man dem Einwand eines Gestaltungsmissbrauchs vorbeugen?
2. Steueroptimierter Vermögensaufbau mit Immobilien
- Anfangsverluste zum Verlustausgleich im Privatvermögen nutzen
- Spätere Gewinne im Betriebsvermögen gering versteuern (AfA-Step-Up, KSt 15/10%, erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG)
- Exit-Strategie: Vermeidung / Verminderung der Ausschüttungsbelastung bei der GmbH
3. Verschiedene Gestaltungen zur Erhöhung der AfA-Bemessungsgrundlage bei Bestandsimmobilien
4. Gewerbesteueroptimierung durch Sitzverlegung und Gründung von „Servicegesellschaften“
5. Wenn die Gründung einer Holding-GmbH versäumt wurde: Gestaltungsansätze zur nachträglichen Errichtung einer Holdingstruktur zur Inanspruchnahme von § 8b KStG bzw. zur steuerfreien Veräußerung von GmbH-Anteilen bei anstehendem Unternehmensverkauf
6. Die Familiengenossenschaft als taugliches Gestaltungsinstrument (i) zur steuermindernden Berücksichtigung privater Aufwendungen, (ii) zur Erzielung steuerfreier Immobilieneinkünfte oder (iii) zur steueroptimierten Nachfolge???
7. Gestaltungsoptionen bei der Gewinnverteilung und Gewinnverwendung, um den unterschiedlichen Liquiditätsbedürfnissen der (Familien-)Gesellschafter Rechnung zu tragen
- Disquotale Gewinnausschüttungen, gespaltene Gewinnverwendung, disquotale Einlagen, personenbezogene Rücklagenkonten
8. Gestaltungsansätze zur Verlagerung von Einkünften auf (minderjährige) Kinder (Ausnutzung Grundfreibeträge und Erzielung von Progressionseffekten)
9. Gestaltungsmöglichkeiten, um „schädliches Verwaltungsvermögen“ (z.B. fremdvermietete Immobilien) als nach §§ 13a/b ErbStG begünstigtes Betriebsvermögen zu übertragen