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Kommunikation in der Betriebsprüfung, inkl. Workshop

Gute fachliche Argumente überzeugen vor allem dann, wenn sie richtig kommuniziert werden. Denn häufig entscheidet die Qualität der Kommunikation darüber, wie effizient ein Prüfungsprozess verläuft und ob fachliche Argumente ihr volles Gewicht entfalten können. Gerade in der strukturell oft angespannten Situation einer Außenprüfung ist die Fähigkeit, Gespräche strategisch zu führen und das Gegenüber richtig zu verstehen eine wesentliche Schlüsselkompetenz.

Dieses Webinar verbindet die authentische Perspektive eines Betriebsprüfers mit fundierten Kommunikations- und Verhandlungsmethoden. Sie trainieren die Gesprächsführung entlangeiner Betriebsprüfung, vom Erstkontakt bis zur Schlussbesprechung. Kurze fachliche Impulse wechseln sich mit Übungen und Rollenspielen anhand fiktiver Praxisfälle ab. Im Mittelpunkt steht das gegenseitige Verständnis der Rollen und Rahmenbedingungen aller Beteiligten. Es ist die Grundlage dafür, Missverständnisse zu vermeiden, unterschiedliche Rechtsauffassungen sachlich zu erörtern und zu rechtssicheren, gemeinsam getragenen Ergebnissen zu kommen.

Workshop-Elemente
• Rollenspiel zum Eröffnungsgespräch
• Praxisübungen: Paraphrasieren und Verbalisieren, Argumentieren in fünf Sätzen, lösungsorientierte Überzeugungsrede an einem typischen Streitpunkt
• Simulation einer Schlussbesprechung in verteilten Rollen mit Feedback
• Nachschlageskript mit Formulierungshilfen und Checklisten für die Praxis

Ihr Nutzen
• Sie schaffen von Beginn an eine konstruktive Arbeitsatmosphäre.
• Sie hören aktiv zu, fragen gezielt und argumentieren klar strukturiert.
• Sie erkennen Spannungen früh und bleiben auch unter Zeitdruck sachlich.
• Sie bereiten Schlussbesprechungen vor, führen sie und sichern die Ergebnisse.

Zielgruppe
Steuerberater/innen, Berufseinsteiger/innen sowie Steuerfachangestellte und Fachassistenten, die Mandate in der Außenprüfung begleiten.
Themenübersicht

1. Ausgangslage und Erstkontakt
Rollen, Erwartungen und Rahmenbedingungen im Prüfungsverfahren; Wirkung von Sprache und Körpersprache (u. a. Vier-Ohren-Modell); der gelungene Gesprächseinstieg

2. Gesprächsführung und Argumentation
Aktives Zuhören, Fragetechniken, strukturierter Sachvortrag, sachbezogene Lösungsfindung nach dem Harvard-Konzept

3. Konflikte und Schlussbesprechung
Kommunikationsstile (DISG), Eskalationsdynamiken erkennen und deeskalieren; Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Schlussbesprechung